Ausgrabungen

#1 von Mimikri , 24.11.2018 18:24

Überreste eines riesigen Vorläufers des Menschen gefunden
Forscher des Instituts für Paläontologie Warschau haben in Polen die Knochen eines riesigen Dicynodontias entdeckt, der als Vorläufer aller Säugetiere, darunter auch des Menschen gelten soll. Das schreibt das Fachmagazin Science am Samstag.
Wie es heißt, soll das Tier die Größe eines Dinosauriers oder Elefanten haben und 200 Millionen Jahre alt sein.

Aus Knochenfunden sei das Tier rekonstruiert worden. Es soll so groß wie ein Afrikanischer Elefanten gewesen sein — 4,5 Meter lang, 2,6 Meter hoch und neun Tonnen schwer.
Der Fund könne die Vorstellung von der Evolution der Vorläufer der Säugetiere kardinal ändern, so das Blatt. Bisher hatten die Forscher vermutet, dass ältere Säugetiere in „den Schatten geraten“ seien, während Dinosaurier gewachsen seien.

Nun klären die Forscher, wie die Dicynodontias dieselbe riesige Große und dasselbe riesige Gewicht erreichen konnten und wie sie mit riesigen Sauriern hatten koexistieren können.
Die Knochen von zwei Vertretern der Art Lisowicia bojani wurden nahe der schlesischen Ortschaft Lisowice entdeckt. Die Fundschicht sei etwa 210 Millionen Jahre alt und zähle somit zum Obertrias, schreibt das Blatt. Das Tier sei höchstwahrscheinlich Pflanzenfresser gewesen.

Lisowicia bojani zählt zur Gruppe der Dicynodontia, die wiederum Teil der Therapsiden sind, aus denen letztlich die heutigen Säugetiere hervorgingen.

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RE: Ausgrabungen

#2 von Richard , 02.12.2018 17:56

Unglaublicher Fund in Algerien stellt Menschheitsgeschichte in Frage

Archäologen haben einen bemerkenswerten Fund in Algerien gemacht, der Aufschluss darüber geben kann, wo sich die „eigentliche Wiege“ der Menschheit befindet und wann sich unsere Vorfahren auf weite Reisen begeben haben. Die Ergebnisse der entsprechenden Studie sind in der Fachzeitschrift „Science“ dargelegt.

Heutzutage beanspruchen zwei Ecken Afrikas für sich die Rolle der „Wiege der Menschheit“, und zwar der Awash-Nationalpark in Äthiopien und die Olduvai-Schlucht im ostafrikanischen Grabenbruch in Tansania. In diesen beiden Regionen sind Vertreter einer Gattung der Hominiden etwa vor 2,6 bzw. 2,4 Millionen Jahren aufgetaucht. Jedoch ist es bisher nicht klar genug, wo sich ihre Heimat genau befindet und wie sie sich auf der Erde weiter ausgebreitet hatten, was heftige Auseinandersetzungen zwischen den Wissenschaftlern verursacht.
Die Forscher um Mohamed Sahnouni, den Studienautor des National Research Center for Human Evolution im spanischen Burgos und Leiter des Untersuchungsprojekts in Ain Boucherit in Algerien stellten fest, dass so ein Streit keinen Sinn macht.
Die in Ain Boucherit ausgegrabenen Steinwerkzeuge können den Forschern zufolge bis zu 2,4 Millionen Jahre alt sein. Dies würde davon zeugen, dass diejenigen, die mit „den Technologien“ aus der Olduvai-Schlucht bekannt waren, praktisch gleich nach dem Erscheinen der Gattung der Hominiden ins nordafrikanische Territorium gelangt seien, das tausende Kilometer weit weg liege.

Die Funde aus Algerien würden zeigen, dass sich unsere Vorfahren schnell in alle Regionen Afrikas vorgewagt und nicht nur im Osten des Kontinents gelebt hätten, sagte Mohamed Sahnouni. „Tatsächlich war ganz Afrika die Wiege der Menschheit“.

 
Richard
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