Diesel-PKW

#1 von Roboter , 31.05.2018 13:31

Erste Diesel Stilllegung verfügt
Im Land Brandenburg haben jetzt erste VW-Fahrer unangenehme Behörden-Post erhalten. Damit wird die Zwangsstilllegung von Diesel-PKW angeordnet.
Laut Verkehrsministerium sind all jene Fahrzeughalter betroffen, die einen Software-Update für ihren Schummel-VW ablehnen. Gegen den behördlichen Bescheid sind aber Rechtsmittel gegeben.

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RE: Diesel-PKW

#2 von Andromeda , 10.06.2018 14:20

Knapp 15 000 Besitzern von VW- und Audi-Dieseln mit manipulierter Abgasreinigung droht in den nächsten Wochen die Stilllegung ihrer Fahrzeuge. Um einem Fahrverbot zu entgehen, müssen sie die illegale Motor-Software in der Werkstatt durch die legale Version ersetzen lassen. Die Kfz-Zulassungsstellen haben deutschlandweit Briefe mit der Aufforderung verschickt, Fahrzeuge nachrüsten zu lassen.
Die 18-Monats-Frist für den verbindlichen Rückruf der Fahrzeuge endet nämlich. Das genaue Datum variiert je nach Freigabedatum des Updates für ein einzelnes Modell. Eigentlich sollten binnen dieser Frist alle Motoren mit verbotener Software überholt werden. "Der Rückruf ist verbindlich", erklärte das Bundesverkehrsministerium. "Fahrzeuge, die nicht umgerüstet werden, können in letzter Konsequenz außer Betrieb gesetzt werden."
Betroffen sind VW- und Audi-Modelle der Baujahre 2009 bis 2014. Anfang Juni waren laut dem Ministerium 95 Prozent dieser Autos bereits umgerüstet. In rund 0,6 Prozent der Fälle (Stand Ende Mai) hat das Kraftfahrt-Bundesamt die zuständigen Zulassungsbehörden informiert, weil betroffene Fahrzeughalter innerhalb des Rückrufzeitraums trotz mehrfacher Aufforderung nicht an dem verpflichtenden Rückruf teilnahmen. 0,6 Prozent entsprechen einer Zahl von 14 760 der insgesamt 2,46 Millionen Autos.

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RE: Diesel-PKW

#3 von silverino , 13.06.2018 21:00

In der Dieselaffäre hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig ein Bußgeld über eine Milliarde Euro gegen Volkswagen verhängt. "Volkswagen akzeptiert das Bußgeld und bekennt sich damit zu seiner Verantwortung", teilte die Volkswagen AG am Mittwoch mit.

Wenn sich VW zur Verantwortung bekennen würde, müssten alle Besitzer von den Betrugs-PKW genau so wie die Besitzer aus den USA entschädigt werden.
Genau so. Aber man wird in Deutschland mit neuer Software abgespeist und der Wertverlust an sich bleibt zum Schaden der Besitzer .


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RE: Diesel-PKW

#4 von Hartmut , 19.06.2018 21:04

Nun ist auch Audi dran und der Gockel Stadler sitzt in U-Haft. Tollen Aufstieg von Audi-Chef zum Verbrecher.
Audi-Chef wollte offenbar gegen Zeugen vorgehen
Rupert Stadler soll erwogen haben, einen Audi-Mitarbeiter zu beurlauben, der umfassend bei den Ermittlern ausgesagt habe.
• Das geht aus einem der abgehörten Telefonate Stadlers hervor.
• Der Mitarbeiter soll der Diesel-Task-Force angehört haben, die intern herauszufinden sollte, bei welchen Audi-Modellen die Abgasreinigung manipuliert worden ist.

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RE: Diesel-PKW

#5 von 1970 , 08.10.2018 21:46

Dieselgate: Audi
Der Autobauer Audi hat in Südkorea offenbar nicht nur Abgaswerte manipuliert, sondern auch die Nummern von Fahrgestellen gefälscht, um den Betrug zu verschleiern. Jetzt ermittelt auch die deutsche Justiz.

Demnach soll die Ingolstädter VW-Tochter jahrelang Fahrgestellnummern und Testprotokolle gefälscht haben, um die südkoreanischen Behörden zu täuschen. Spezielle, dort geforderte Vorschriften habe der Autobauer nicht einhalten können. Das Unternehmen habe folglich in Südkorea mit falschen Angaben die Zulassung von Autotypen erschlichen, die sonst keine Betriebserlaubnis erhalten hätten.

Ein Audi-Sprecher bestätigte dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" die Informationen. Es habe sich um eine "Folgestraftat" gehandelt. Zunächst hätten Mitarbeiter des Unternehmens Emissionswerte gefälscht. Um die Nachprüfung zu erschweren, seien Testfahrzeugen falsche Fahrgestellnummern zugeordnet worden.

Der Prüfbericht der Audi-Revision zu Südkorea trägt der "Süddeutschen Zeitung" zufolge das Datum 14. Juli 2016. Auf dem Verteiler des Berichts stand demnach an erster Stelle der damalige Vorstandschef Rupert Stadler, gefolgt von weiteren Managern. Die Prüfergebnisse besagten, dass Mitarbeiter in den Werken Ingolstadt und Neckarsulm seit 2013 Testprotokolle für die Zulassung von Fahrzeugen in Südkorea "gezielt manipuliert" hätten.
Audi hat von sich aus aber keine Ermittlungsbehörden eingeschalten , sondern versucht die Sache unter den Teppich zu kehren.
Erst die Hausdurchsuchungen 2017 brachten diese Revisionsergebnisse in die Hände der Staatsanwaltschaft.

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RE: Diesel-PKW

#6 von Frechen , 08.11.2018 14:33

Gericht ordnet Diesel-Fahrverbote in Köln und Bonn an
Die Städte Köln und Bonn müssen wegen hoher Luftverschmutzung ab April 2019 Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge einführen. Dies entschied das Kölner Verwaltungsgericht am Donnerstag nach einer Klage der Deutschen Umwelthilfe.

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RE: Diesel-PKW

#7 von Falk , 18.11.2018 22:08

Dieselfahrverbote von Verwaltungsgericht für Essen..... erlassen- auch für Teile der Autobahn A40.

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RE: Diesel-PKW

#8 von Sauer , 18.11.2018 22:12

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gerät wegen der Diesel-Fahrverbote zunehmend in die Kritik.
Beobachter sprechen gar von einem absichtlichen Schaden für das Gemeinwohl. Nun fordert eine Online-Petition die Aberkennung des Status der Gemeinnützigkeit.

Nach Angaben der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) gerät die DUH massiv in die Kritik. Eine Online-Petition, die mittlerweile über 66.000 Menschen unterschrieben haben (Stand 18.11.2018 09:00 Uhr), fordert daher, dass der Organisation der Status der Gemeinnützigkeit aberkannt wird.

Der Vorwurf ist brisant: Die DUH verfolge mit ihren Dauerklagen in erster Linie Wirtschaftsinteressen und schädige absichtlich das Gemeinwohl.
Die Organisatoren der Online-Petition werfen der DUH vor, ihren Status der Gemeinnützigkeit zu missbrauchen.

„Die Deutsche Umwelthilfe missbraucht den Status der Gemeinnützigkeit zu wirtschaftlichen Zwecken und schädigt die Allgemeinheit durch Vorsatz. Aus diesem Grund ist der DUH der Status der Gemeinnützigkeit zu entziehen. Gleichzeitig ist die finanzielle Förderung der DUH aus Steuermitteln zu beenden”, heißt es im Text der Petition.
So soll die Umwelthilfe Städte wegen schlechter Luft verklagen, ohne tatsächlich beweisen zu können, dass allein die Diesel-Fahrzeuge dafür verantwortlich seien.

Dies geschehe aus wirtschaftlichen Interessen.

„Die Messungen, die als Grundlage für die Klagen dienen, werden durch größtenteils willkürlich aufgestellte Messstationen erhoben. Die darauf beruhenden Ergebnisse sind somit nicht beweiskräftig”, heißt es weiter in der Petition.

Mehr noch: Der Verein setze Vorschriften durch, nur um sie selbst gegen Gebühr überwachen zu dürfen.

In der Tat würden zu den Geldquellen des Vereins Zuwendungen verschiedener Stiftungen oder Projektzuschüsse durch die Bundesregierung zählen, schreibt die WAZ.

„Der jährliche Etat der Deutschen Umwelthilfe bewegt sich im hohen einstelligen Millionenbereich“, so das Blatt.

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RE: Diesel-PKW

#9 von Vulcano , 18.11.2018 22:16

Also- beteiligen wir uns an der Petition und bitten euch gleiches zu tun.
76848 ist der aktuelle Stand

https://www.openpetition.de/petition/onl...mwelt-hilfe-duh


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zuletzt bearbeitet 18.11.2018 | Top

   

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